6 Tipps für Hobbyköche

6 Tipps für Hobbyköche

Kochen ist mehr als nur ein Beruf oder eine Notwendigkeit, es ist eine Leidenschaft. Alle Zutaten am Ende zu einer Komposition zusammenzufügen die in ihrem Geschmack rund und bekömmlich ist, dies ist die wahre Kunst. Doch dabei gibt es viele Tricks, die so manchem Hobbykoch noch nicht bekannt sind. Wie kann zum Beispiel eine versalzene Suppe gerettet werden oder für welche Zwecke ist Nudelwasser noch zu gebrauchen? All diese Fragen bedürfen doch sicherlich dringend einer Antwort, denn niemand möchte ja auf dem Stand eines Hobbykoches bleiben.

1. Etwas spritziges am Anfang

Fangen wir doch einfach mal mit den Getränken an. Hier ist es vor allem der Sekt, der bei einem Empfang immer große Probleme bereitet. Da hat man sich in der Küche abgemüht und alles so gut wies geht vorbereitet, und die Gäste kommen einer nach dem anderen kleckerweise an. Da kann es schon einmal geschehen, dass die vorbereiteten Sektgläser ihre Spritzigkeit verlieren.

Doch dabei muss es nicht bleiben, denn der Sekt kann schnell wieder in seinen alten Zustand gebracht werden. So muss einfach nur eine Rosine in das Glas gelegt werden. Der in ihr enthaltene Zucker löst zusammen mit dem Sekt eine Reaktion aus, die die Bildung neuer Kohlensäure herbeiführt. Schon ist der spritzige Empfang gerettet.

2. Italienische Momente

Besonders Pasta hat es den Menschen angetan. So gibt es unzählige Gerichte, bei der diese Spezialität zur Anwendung kommt. Allerdings gibt es immer wieder ein Problem, dass nicht nur Hobbyköchen zu schaffen macht. Die Nudeln kleben gerne einmal zusammen und auch das Wasser kocht schnell einmal über, wenn man nicht stets den Blick darauf richtet.

Doch hier kann sehr einfach eine Abhilfe geschaffen werden. So muss dem Wasser nur ein Schuss Olivenöl beigegeben werden. Dies ist schon ein Trick, denn bereits die alten Römer bei der Zubereitung von teigspeisen kannten. Das Olivenöl verändert die Dichte des Wassers und sorgt zudem auch noch dafür, dass die Nudeln nicht aneinanderkleben bleiben.

3. Das Salz in der Suppe

Das Salz ist heute eine der wichtigsten Zutaten bei den meisten Speisen. Wer eine Suppe kocht und sich dabei aus Versehen ein wenig verschätzt, der kann aber schnell zu viel des Guten tun. Ist das Kind aber einmal in den Brun .. äh … in die Suppe gefallen, kann man nicht mehr viel machen. Oder vielleicht doch?

Hier hilft eine einfache Kartoffel. Diese hat die Eigenschaft Salze zu binden. Hierzu einfach die Kartoffel schälen und einmal halbieren und in der Suppe für eine Weile mitkochen. Da die Kartoffel selbst keinen Eigengeschmack hat, kann sie das Aroma der Suppe nicht verändern, aber den Salzgehalt in dieser reduzieren. Wie das genau geht, erfährt man unter https://www.tz.de/muenchen/gastronomie/suppe-versalzen-was-tun-tipp-chefkoch-holger-stromberg-tz-2984094.html

4. Etwas süßes als Nachtisch

Als Nachtisch darf es dann auch einmal etwas Süsses sein. Pfannkuchen sind dabei eine Leckerei, die bei vielen Menschen joch im Kurs steht. Doch oftmals wird der Teig zu dünn und die Pfannkuchen damit viel zu fest. Aber auch hier muss der Küchenchef nicht verzweifeln, denn mit nur einem Schluck Sprudelwasser ist das Problem bereits aus der Welt geschafft.

Das Sprudelwasser beinhaltet Kohlensäure, welche sich mit dem Mehl vermischt und mit diesem reagiert. Hierdurch bläht der Teig praktisch auf und erhält ein viel größeres Volumen. Dieses bleibt auch dann noch erhalten, wenn die Pfannkuchen schließlich gebacken werden. Somit kann ihnen die nötige Fluffigkeit verliehen werden.

5. Nur nicht fettarm

Heute ist es ja überall Mode, Lightprodukte zu verzehren, die nur einen geringen Fettanteil besitzen. Doch schnell merkt der menschliche Gaumen, dass hier etwas nicht stimmt. Fett ist nämlich nicht wirklich ein so großes Problem, wie alle immer meinen. Ganz im Gegenteil gibt es den Speisen doch den nötigen Geschmack.

Fett ist ein Geschmacksträger und dies ist auch zu spüren. Es gibt Aromen an die Zunge weiter, dass diese in ihm gebunden werden. Je fettiger ein Essen, umso wohltuender wird es empfunden. Dabei ist das Verwenden von fett auch gar nicht schlimm, es darf nur nicht zusammen mit einer großen Menge von Kohlehydrate genossen werden. Erst dann setzt es an und macht dick. Wer mehr über die Eigenschaften von Fett wissen will, für den hat die Apotheken-Umschau einen tollen Artikel.

6. Und nun zur Sauce

Doch was macht man eigentlich, wenn die Sauce sich eher wie eine Suppe verhält und einfach nur dünn ist? Manchmal ist es auch für ein Andicken zu spät, oder man möchte den Einsatz von Mehl vermeiden. Hier gibt es aber einen ganz simplen Trick, der die Sauce nicht nur schön sämig macht, sondern auch noch für einen zusätzlichen Kick beim Aroma sorgt.

Es muss einfach nur eine Lassangeplatte hineingegeben werden. Wird diese eine Weile mitgekocht, bindet diese einen Großteil des Wassers, lässt die übrigen Bestandteile aber außen vor. Somit wird die Sauce immer dicker und dicker und erhält auch noch eine herrliche cremige Note.

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